Terrassenböden aus Bambus – im Einklang mit der Natur

Wer ökologisch denkt, verzichtet auf Terrassenböden aus Tropenholz / Naturmaterialien wie Bambus oder Thermoholz sind neben neuen Verbundwerkstoffen gute Alternativen

Bambus wird derzeit als die ökologischste Alternative zu den in Verruf geratenen Tropenhölzern gehandelt. Gerade für Terrassenböden ist es gut geeignet, da er sehr strapazierfähig ist. So unglaublich es auch klingen mag, ein Bambusboden ist um rund 30 Prozent härter als ein normaler Eichenboden.

Eine ökologisch gute Wahl sind Bambus Terrassendielen auch im naturbelassenen Zustand, jedoch erfordert der Boden weit mehr an Pflege und vor allen Dingen einen guten und exakten Untergrundaufbau. Allerdings verlieren alle im Außenbereich verlegte Hölzer mit der Zeit ihre kraftvolle Farbe und tendieren stattdessen zum silbergrau. Eine regelmäßige Reinigung und Pflege mit Ölen ist daher ratsam.

Das Verlegen der Materialien macht keine besonderen Probleme. Bambus ist robust, wird vorklimatisiert verkauft und hält daher die Form relativ gut. Verlegt wird Bambus genauso wie Hartholz. Wichtig ist in jedem Fall, die richtigen Abstände zwischen den Dielen beim Verlegen einzuhalten, damit das Material arbeiten kann.

Zusätzlich erhöhen lässt sich der Härtegrad dieser Beläge dadurch, dass sie thermisch behandelt werden. So genanntes Thermoholz zeichnet sich zudem dadurch aus, dass es durch kontrolliertes Erhitzen beständiger gegen Fäulnis und Verwitterung wird. Neuerdings gibt es noch eine weitere Entwicklung, die das Holz widerstandsfähig gegen Witterung und Pilzbefall macht.

Quelle: presse.immowelt.

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